Logo Kultur Manufaktur

Start
Über uns
Gastronomie
Anfahrt
Fotos & Presse
Gästegalerie/ Fotoupload
Freizeit
Newsletter
Gästebuch
Kontakt / Impressum

Projekte und Historie

Historisches

Am Flusslauf der Sieg befindet sich Nordrhein-Westfalens größter Wasserfall. Hier, mitten im romantischen Windecker Ländchen, schlummert ein idyllisches Kleinod. Über zehn Meter hohe rote Backsteinmauern mit segmentbogigen Fenstern aus der Gründerzeit prägen die beiden Industriehallen aus dem 19. Jahrhundert. Die imposanten Gemäuer, die auf einem bewaldeten Felsen direkt am Siegwasserfall stehen, lassen auch heute noch erahnen, dass zur Zeit der Hochindustrialisierung von hier aus der Impuls des Windecker Erwerbslebens ausging.


Im Jahre 1894 siedelte sich die englische Metallwarenfabrik Elmores an diesem Wasserfall an, zur damaligen Zeit der größte Arbeitgeber an der oberen Sieg. Die Elmores-Werke hatten sich auf Galvanisierung spezialisiert. Sie stellten Kupferprodukte her. Unter anderem wurden hier die ersten nahtlosen Kupferrohre gezogen. Hierzu nutzte man die enorme Wasserkraft der Sieg, die an dieser Stelle ihren höchsten Fall hat.
Entstanden ist der Wasserfall im Zuge des Eisenbahnbaus von Köln nach Gießen in den Jahren 1857 und 1858. Die Schleifen, die die Sieg durch die traumhafte Landschaft zieht, stellten die Ingenieure damals vor neue Herausforderungen.
Sie lösten sie durch energische Eingriffe in die Natur: Ein Mal wurde ein Stück eines Berges weggesprengt, ein anderes Mal dem Fluss ein neuer Lauf gegeben und schließlich ein Wasserfall landschaftlich angelegt, um ein Gefälle auszugleichen.
Die ursprüngliche Siegschleife wurde stillgelegt und in Teilen für die Bahntrasse verschüttet. So entstand ein – heute von Besuchern als Naturschauspiel bewundert – mehrstufiger Wasserfall in einer Breite von 84 Metern, der sich etwa fünf Meter in die Tiefe ergießt. Besonders zu Zeiten hoher Wasserstände bietet sich hier ein imposanter Eindruck.
Die Metallwarenfabrik Elmores staut die Sieg weiter auf und beginnt, die enorme Wasserkraft durch zwei Turbinen zur Energieerzeugung für ihr Werk zu nutzen. Die Turbinen und Dampfkessel treiben nicht nur die Maschinen an, sondern versorgen auch den Ort Schladern mit Strom.
Der Anschluss an die Eisenbahn und der unerschöpfliche Vorrat nutzbarer Energie lässt das Unternehmen schnell wachsen, bis schließlich ein ca. 5 Hektar großes Firmengelände beidseitig des Wasserfalles erschlossen ist. 1962 geht die Fabrik in den Besitz der Kabel und Metall Gutehoffnungshütte AG aus Hannover über. Im Sprachgebrauch wird das Gelände unter dem Begriff „Kabel Metall“ bekannt. Die Gesellschaft betreibt das Werk bis zur Schließung im Jahre 1995.
Trotz weiterer Besitzerwechsel liegt das Gelände in den nächsten Jahren brach, die Gebäude stehen leer und verfallen zusehends.

Was treibt uns an?


Dieser Zustand weckte bei uns das Interesse und den Wunsch zum Erhalt dieser architektonisch und geschichtlich bedeutenden Bauten. Sie gründen die Gesellschaft „Energiepark am Wasserfall GmbH“. Im Jahre 2004 erwirbt die „Energiepark am Wasserfall GmbH“ einen Teil des Geländes mit mehreren Aufbauten am rechten Ufer der Sieg. Die Eigentümergruppe will in Eigeninitiative für Projekte unterschiedlichster Interessengruppen, für Vereine oder Einzelpersonen aus der Gemeinde und für eigene Veranstaltungen auf dem Gelände ein Kultur- und Eventzentrum errichten.
Erste spontan organisierte Events finden in den provisorisch hergerichteten Hallen statt. Das Flair der alten Hallen, die naturnahe Lage und die wundscherschöne Architektur begeistern die Besucher. Der Wunsch nach weiteren Veranstaltungen ist spürbar.


Man ergreift Initiative und sucht nach Verbündeten. Es folgen Gespräche mit Gemeindeverwaltung, Vereinen, Privatleuten, Schulen u.a..
Die Resonanz ist durchweg positiv. Der Wille zum Ausbau des Geländes wächst. Die Gemeinde unterstützt das Projekt. Einer der Eigentümer erfährt von den Inhalten des Landesprogramms„Initiative ergreifen“. Der Kontakt zum Büro „Startklar“ entsteht.
Der Standort gerät in den Focus der Regionale 2010. Hierbei haben sich die drei Kommunen Hennef, Eitorf und Windeck mit dem Projektantrag„Gesamtperspektive Natur und Kultur quer zur Sieg“ zum Ziel gesetzt, die von Menschen beeinflussten und geprägten natur- und kulturhistorischen Orte im Siegtal zusammenzufassen, zu verbinden und erfahrbar zu machen. Das Kabelmetall- Gelände ist zentraler Schwerpunkt der sog. Windecker Schleife. Damit ist das Projekt in diesen größeren Rahmen mit eingebunden.
Im Juni 2007 fand unter Beteiligung der Regionale 2010, der Gemeinde Windeck, dem Büro„Startklar“ und von vier Hochschulen des Landes ein mehrtägiger studentischer Workshop auf dem Gelände statt. Erste Ideen und Nutzungskonzepte wurden entwickelt:

Öffnungszeiten*
Mai-Oktober

Saisonende !!!Ostern 2012 , d.h. im April sind wir wieder für Sie da.

 
Aktuelles ...finden Sie hier